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Wandergebiete in Deutschland: Wandern in der Rhön

 

Die Rhön ist ein deutsches Mittelgebirge, das die drei Bundesländer Hessen und Thüringen im Norden und den Freistaat Bayern im Süden verbindet. Die Rhön ist 1991 von der UNESCO zu einem Biosphärenreservat ernannt worden, somit ist der bayrische Teil der Rhön das größte Naturschutzgebiet außerhalb der Alpen. Die Rhön ist in mehrere Gebiete aufgeteilt, wo die Hauptteile im Norden die Hessische Rhön und im Süden die Bayrische Rhön heißt.

  1. Der Nordwesten wird von der Stadt Bad Hersfeld und dem Verlauf der Fulda begrenzt, den Nordostrand bildet die Werra von Bad Salzungen bis fast Bad Königshöfen. Im Süden liegen dann die Städte Hammelburg und Gemünden.
  2. In der Rhön liegen auch einige bekannte Berge wie die Wasserkuppe, die mit 950m der Höchste von Hessen und der Rhön ist. Diese Erhebung ist das Mekka der Segel-, Gleitflug- und Drachenflieger mit der ältesten Segelflugschule der Welt.
  3. Natürlich sind auch rund um die Wasserkuppe Wanderwege und Mountainbike Strecken reichlich vorhanden.
  4. Das Wandern in der Rhön ist schon lange beliebt und dementsprechend sind auch viele Wanderwege gut gekennzeichnet.
  5. Ein Wanderweg beginnt in der Nähe von Fulda, das ist die Wanderroute über die Kuppenrhön, die unter anderem die Fuldaquelle, die Wasserkuppe mit dem Fliegerdenkmal und dann nach Norden über Milseburg nach Gotthards führt. Dann geht es ostwärts bis Tann/Rhön, wo ein bekanntes Museumsdorf zu besichtigen ist.
  6. Diese Wanderstrecke durchzieht das Gebiet nördlich der Fulda. In diesem Gebiet zwischen Fulda und der Landesgrenze zu Thüringen findet der Wanderer noch einige Routen, die viel an Sehenswürdigkeiten zu bieten haben. Auch ein geologischer Lehrpfad ist ein interessanter Wanderweg, der von dem erloschenen Vulkan Pferdskopf bis zur Wasserkuppe führt. Hier können sich Hobbygeologen die Gesteinsformationen des ehemaligen Vulkans anschauen.
  7. Ein ganz bekannter Wanderweg ist 175km lang und führt von Bad Kissingen im Süden bis hoch nach Bad Salzungen in Thüringen.
  8. Das ist einer der ersten Wanderwege Deutschlands, der als Premiumwanderweg ausgezeichnet wurde. Der Hochrhöner, wie er heißt, berührt die drei Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen. Unter den vielen Sehenswürdigkeiten befindet sich der weltberühmte Kurort Bad Kissingen und das Kloster Kreuzberg. Dann geht es über Bischofsheim bis zum Roten Moor. Hier teilt sich der Hochrhöner und führt einmal nach Osten, das ist die Route Lange Rhön, und einmal nach Westen, das ist die Route Kuppenrhön. In Andenhausen, nördlich von Tann treffen die Wanderwege wieder zusammen und gehen weiter durch das Biosphärenreservat bis Bad Salzungen an der Werra. Die Sehenswürdigkeiten an diesem Wanderweg sind unter anderem das Kloster Kreuzberg mit der eigenen Brauerei, dann das Rote- und Schwarze Moor auf der Hochrhön und das Rhönmuseum und das Fränkische Freilandmuseum in Fladungen.

Das ist nur eine kleine Auswahl der sehenswerten Orte entlang dieses langen und abwechslungsreichen Wanderweges. Der Rhön-Höhen-Weg ist mit einem liegenden Tropfen auf seiner gesamten Länge gekennzeichnet. Auch Übernachtungsmöglichkeiten, wie Berghütten und Wanderhütten findet der Wanderer an allen Wegen. Das sind so bekannte Hütten wie, die Haflinger- und Dreitannenalm um Bischofsheim herum, oder auch die Thüringer Hütte, am Ende des Franziskusweges. Das war ein kleiner Einblick in die vielen Wanderwege, die, die Rhön durchziehen.

Wie plant man mehrtägige Trekkingtouren?

 

Zunächst muss einleitend festgestellt werden, dass Trekking kein Sport für Jedermann ist. Trekking verlangt dem Mann oder der Frau eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Fitness ab. Fitness in diesem Sinne ist eine gesunde Mischung aus Kraft und Ausdauer, gepaart mit mentaler Stärke. In vielen Fällen sind Wissen und Übung zum Verhalten in Notfällen, bis hin zur Ersten-Hilfe-Leistung, von Vorteil.

Trekkingtouren führen in der Regel in zivilisationsferne und –fremde Gebiete. Das ist unabhängig von Ländern und Kontinenten möglich, denn kaum oder spärlich besiedelte Landstriche gibt es überall. Trekkingfans suchen eine unverfälschte Natur, abseits der Zivilisation, oft mit direktem Kontakt zu ursprünglichen Kulturen.

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Trekkingausrüstung – Was man alles mitnehmen sollte

 

Für viele aktive Freizeitsportler gehören Trekkingtouren zu den ganz besonders reizvollen Outdoor-Aktivitäten. Wenn die Ausrüstung gut zusammengestellt wurde, kann das Abenteuer Trekkingtour sicher so manches interessante Erlebnis werden.

Was sollte man alles mitnehmen an Trekkingausrüstung um auf jede Situation optimal vorbereitet zu sein?
Natürlich sind ordentliche Trekkingschuhe und eine richtige funktionelle Trekkingbekleidung Pflicht. Der optimale Trekkingschuh ist mit einer Membran ausgestattet, die für ein angenehmes Fußklima sorgt. Auch bei längeren Trekkingtouren dürfen die Füße nicht schwitzen, sondern der Schweiß muss nach Außen abgeleitet werden. Trekkingschuhe sollten vor allem aber auch wasserdicht sein, damit auch bei aufkommendem Regen oder Touren durch feuchte Gebiete die Füße immer trocken bleiben.

Da auf Trekkingtouren der voll bepackte Rucksack auf dem Rücken getragen werden muss, müssen gute Trekkingschuhe den Füßen einen guten Halt auf allen Oberflächen gewährleisten. Eine Laufsohle mit einem guten und griffigen Profil sorgt außerdem für eine Rutschsicherheit auf nassen, felsigen oder vereisten Wegabschnitten. Zusätzlich sollte der Schaft sehr hoch sein, um ein Umknicken des Fußes auf unwegsamen Geländeabschnitten zu vermeiden.

Bei der Auswahl der richtigen Trekkingbekleidung sollte ein besonderes Augenmerk auf der Beschaffenheit der Trekkinghose liegen. Als besonders praktisch haben sich Trekkinghosen erwiesen, wo die Länge der Hosenbeine durch einen Reißverschluss variiert werden kann. Optimal ausgewählte Trekkingbekleidung schützt den Körper bei auf Trekkingtouren zuverlässig bei Wind und Regen. Deshalb sollte bei der Auswahl von Trekkingbekleidung stets darauf geachtet werden, dass diese aus Kunstfasern hergestellt wurde und dennoch atmungsaktiv ist. Dadurch wird eine Auskühlung des Körpers verhindert.

Das nächste Augenmerk sollte dem Trekkingrucksack gelten. Dieser muss aus leichten Materialien hergestallt sein und absolut wasserdicht sein. Ein Fassungsvolumen von 65 bis 70 Liter ist vollkommen ausreichend, damit keiner in die Versuchung kommt, zuviel Gepäck mitzunehmen. Das Rückentragesystem sollte sich immer an die eigene Körpergröße anpassen lassen und Schultergurte gut abgepolstert und aus einem gut trocknenden Material hergestellt sein. Wird eine längere Trekkingtour geplant, gehört eine Iso-Matte oder eine Selbstaufblasende Thermomatte in die Trekkingausrüstung. Diese verhindern ein Auskühlen des Körpers beim Übernachten auf dem Boden.

Damit auf den Trekkingtouren die Gelenke nicht übermäßig beansprucht werden, gehören Teleskopstöcke in die Trekkingausrüstung. Ideal sind solche Stöcke, die sich auf Rucksackgröße zusammenschieben lassen. Kochgeschirr, Lampe, Aluminiumtrinkflasche mit Schraubverschluss, Trinkbecher und Kocher sollten in jedem Rucksack noch einen Platz finden. Bewährt haben sich hier Gaskocher und Gaslampen, sowie Kochgeschirr aus Edelstahl. In einem Brustbeutel oder Gürteltasche finden persönliche Dokumente, notwendige Medikamente, Heftpflaster, Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel sowie Geld einen idealen Aufbewahrungsplatz.