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Wandern im Taunus

 

Der Taunus ist ein deutsches Mittelgebirge, das einen Teil des Rheinischen Schiefergebirges einnimmt und sich im Wesentlichen auf hessischem Gebiet befindet. Ein kleiner Teil des Taunus gehört zu dem Bundesland Rheinland-Pfalz. Der Taunus erstreckt sich auf einer Fläche von 2.700 Quadratkilometern, seine höchste Erhebung bildet der Große Feldberg mit 881,5 m NHN. Das Mittelgebirge wird im Westen durch das obere Mittelrheintal begrenzt, welches die Trennlinie vom westlich gelegenen Hunsrück bildet.

Im Norden grenzt der Taunus an das Tal der Lahn und im Osten an das Gießener Becken. Im Süden schließen sich Rheingau und Taunusvorland an.

Der Taunus ist in mehrere Landschaftsformen gegliedert. Im Süden des Mittelgebirges befindet sich der Hohe Taunus mit seinem Hochwald und den Felsmassiven. Das nördlich gelegene Gebiet wird Hintertaunus genannt. Hier ist die Landschaft lieblicher, mit bewaldeten Hängen und langgezogenen Tälern. Die Gegend ist reich an Mineral- und Heilquellen, die schon von den Römern genutzt wurden. Bekannt sind vor allem die Quellen in Schlangenbad und Wiesbaden sowie in Bad Schwalbach, Bad Ems, Bad Homburg vor der Höhe, Bad Nauheim und Bad Soden.

Der Taunus ist ein sehr geschichtsträchtiges Gebiet, das bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war, wovon archäologische Funde zeugen. Hier siedelten Kelten, Franken und Römer.

Auf der Höhe des Taunuskammes verlief vom 1. bis 3. Jahrhundert der bekannte Obergermanisch-Raetische Limes, der noch heute an einigen Stellen sichtbar ist und zum Weltkulturerbe gehört.

Mit seinen ebenso reizvollen wie abwechslungsreichen Landschaften und vielfältigen Sehenswürdigkeiten gehört der Taunus zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Rhein-Main Gebiet.

In vielen Städten, wie

  • Idstein
  • Königstein
  • Kronberg
  • Waldstein und
  • Oberursel

mit ihrem sorgfältig rekonstruiertem Altstadtkern, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Romantische Gassen und gemütliche Fachwerkhäuser erinnern an längst vergangene Zeiten.

Am Fuße bewaldeter Taunusberge erheben sich zahlreiche mittelalterliche Burgen und Schlösser. Das verspielte Schloss Braunfels trägt den Beinamen das Hessische Märchenschloss und in den Burgen Eppstein und Kronberg sind heute Museen untergebracht. Von einigen Burgen sind nur noch Ruinen übrig, in denen heute Veranstaltungen angeboten werden. Wie etwa in der Burgruine Freienfels, die für ihre jährlichen Ritterspiele über die Region hinaus bekannt ist.

Der Taunus mit seinen drei Naturparks Hochtaunus

  1. Heilklimapark Hochtaunus
  2. Naturpark Nassau sowie
  3. Naturpark Rhein-Taunus

sind ein Paradies für Wanderer.

Einem Verband von 28 Wandervereinen, die sich zum Taunusklub zusammengeschlossen haben, ist es gelungen, ein großräumiges Wanderwegenetz anzulegen. Die gut markierten Wanderwege können mit Führern oder auf eigene Faust erkundet werden.

Der Weiltalweg im Naturpark Hochtaunus erstreckt sich auf einer Länge von 47,5 km und führt von Weilrod, über Weilmünster nach Weilburg an der Lahn. Die gut ausgebauten Wege sind für Wanderer und Radfahrer gleichermaßen geeignet. Zwischendurch lohnt es sich immer wieder innezuhalten, um die herrliche Natur zu genießen. Immerhin gilt es, einen Höhenunterschied von 560 m zu bewältigen, der viele Eindrücke bietet. Daneben gibt es die Burg Weilstein, das Forsthaus Landstein und die Mappesmühle zu besichtigen.

Auf den Spuren des berüchtigten Räubers Johannes Bückler, auch Schinderhannes genannt, können Wanderfreunde entlang des Schinderhannespfades wandeln. Dieser führt auf einem Rundweg von 140 km durch den Naturpark Hochtaunus.

In der Wanderwelt des Taunus werden immer neue Wanderwege erschlossen.
Ausgesuchte Wanderwege werden mit dem „Deutschen Wandersiegel“ als sogenannte Premiumwanderwege gekennzeichnet. Ein solches Projekt stellt der Premiumwanderweg Wispertaunus dar. Dieser Weg soll dem Verlauf der Wisper folgen und besondere Ausblicke auf den Wisperhöhen einbeziehen. Dieser Wanderweg wird im Einzugsbereich des Naturparks Rhein-Taunus verlaufen. Der am 16. Mai 2009 eröffnete Wispertal Steig führt auf einer Strecke von 15 km durch unberührte Natur.

Mit ihren Wäldern und Bächen ist dieses Gebiet ein Eldorado für Naturfreunde.
Hier hat eine Vielzahl von Tieren, angefangen von Greifvögeln, Hirschen und Wildkatzen, bis hin zu Fledermäusen, ein Zuhause gefunden. An den Steilhängen können seltene Pflanzen bewundert werden.

Wer ganz hoch hinaus möchte, begibt sich auf den Großen Feldberg. Von dessen Gipfel werden Wanderer mit einem herrlichen Ausblick auf die nähere Umgebung belohnt, den schon der berühmte Dichter Johann Wolfgang von Goethe genossen hat. Der Große Feldberg mit seinem 40 m hohen Aussichtsturm ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel im Naturpark Hochtaunus. Hier befindet sich auch die älteste Falknerei Hessens, wo regelmäßig Freiflüge und Führungen angeboten werden.

Mehr Infos zum Thema Wandern und Wanderschuhe finden Sie hier..

Wanderschuhe für den Winter

 

Wer auch in den kalten Monaten des Jahres nicht aufs Wandern verzichten will, benötigt in jedem Fall die richtige Ausrüstung, zu der in erster Linie die passenden Wanderschuhe gehören.

Mittlerweile sind diese Wanderschuhe jedoch längst nicht mehr nur das nötige Accessoire für eine Winterwanderung, sondern etablieren sich auch immer mehr in dem alltäglichen Leben. Jede Wanderung wird jedoch ohne die richtigen Schuhe besonders schnell zu einer Tortour und sollten daher sorgsam ausgewählt sein.

Es gibt sie in zahlreichen Farben, Formen und Varianten, von den klassischen bis hin zu halbhohen Modellen, stets der aktuellen Mode angepasst. Allerdings gibt es zahlreiche Dinge, die man bei der Auswahl und dem Kauf der Wanderschuhe für den Winter beachten sollte. Informationen dazu finden sie in dem nachfolgenden Text.

Wozu sollte man Wanderschuhe für den Winter kaufen?

In aller erster Linie sollten die Schuhe ihren Träger sicherlich vor Regen, Schnee, Kälte und Matsch schützen und zugleich ein modisches Accessoire darstellen. Hierbei sollten Kunden allerdings darauf achten, dass die Schuhe mit einem wärmenden Futter und Fußbett, sowie auch mit einer guten Isolation und einer sehr guten, griffigen Sohle ausgestattet sind. Schließlich sollte hierbei gewährleistet sein, dass die Füße in der kalten Zeit gewärmt sind und ein Ausrutschen verhindert wird.

Die Schuhe sollten dem Träger bei Wanderungen durch eine verschneite Landschaft, wilden Schlittenfahrten und anderen winterlichen Aktivitäten einen guten und warmen Dienst erweisen. Die verschiedenen Wintermodelle sind meist bis zu tiefen Minusgraden tragbar und bieten durch ihre zahlreichen Materialien nicht nur einen praktischen Helfer, sondern auch ein trendiges Accessoire für den Winter.

Für wen und wo gibt es Wanderschuhe für den Winter?

Wo Wanderschuhe früher noch für ältere, wanderbegeisterte Menschen galten, hat sich heute Platz gefunden für die junge Generation. Durch neue Trends und verschiedene Modelle in jeglichen Größenverhältnissen hat sich eine Lücke geschlossen und jedermann findet mittlerweile seinen Spaß an Wanderschuhen.

Zudem bietet sich mittlerweile die Möglichkeit an, Wanderschuhe nicht mehr nur im Fachgeschäft zu kaufen, sondern auch im Internet die verschiedenen Varianten, Preise und Materialien miteinander zu vergleichen und zu kaufen. Auch Menschen mit übergroßen Füßen kommen hierbei sicherlich auf ihre Kosten, denn das World Wide Web liefert hierbei nicht nur unzählige Vorschläge und Anbieter, sondern zudem auch noch eine individuelle Beratung, die die meisten Kunden zufrieden stellen dürfte. Im Internet findet man zudem zahlreiche Webseiten, welche die jeweiligen Materialien vorstellen und dem Kunden somit einen gewissen Überblick verschaffen.

Doch worauf sollte man beim Kauf im Internet achten?

Auch wenn das Internet seine Interessenten und Kunden mittlerweile mit verschiedensten Möglichkeiten und Angeboten lockt, so sollte man beim Kauf allerdings noch etwas Vorsicht walten lassen, damit man sich einige Zeit später nicht schon ärgert.

In erster Linie sollte man sich als Kunde nicht gleich darauf verlassen auf einen seriösen Anbieter gestoßen zu sein, denn das Internet bietet an vielerlei Ecken und Enden Anbieter und Shops, die nicht im Interesse des Kunden agieren. Hierzu sollte man zunächst seine Rechte kennen und ausführlich Kunden- und Testberichte studieren um sich somit einen Überblick zu verschaffen. Zudem sollten auch Liefer- und Datenschutzbedingungen ausführlich geprüft werden, denn andernfalls nutzen viele Verkäufer diese Daten aus, um den Kunden zu Werbezwecken an andere Firmen weiterzugeben.

Und auch das unliebsame Kleingedruckte ist in diesem Fall unumgänglich, denn hier verbergen sich oftmals böse Zusatzkosten, verursacht durch Material, Herstellung oder Lieferung, die dem Kunden auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

Ein guter Online-Shop zeichnet sich zudem durch eine breite Produktpalette und die Verbindung mit anderen Shops aus. Auch das Tüv-Siegel, welches eine Prüfung vorraussetzt ist immer wieder ein gutes Zeichen für einen seriösen Anbieter. Außerdem sollte man darauf achten, welchen Komfort die gewählte Seite einem Kunden bietet, denn der Kontakt zum Kunden selber ist meist nur den seriös agierenden Händlern wichtig.

Welche Lederarten werden bei Wanderschuhen verarbeitet?

 

LederLeder ist wohl einer der ältesten Materialien der Welt. Dieses wird aus Tierhäuten gewonnen und durch verschiedenste Gerbungsverfahren zu wunderbaren Schuhleder verarbeiten. Doch Leder wird auch für Möbel, Klamotten, Autositzen und noch viel mehr verwendet. Leder kann man so gut wie aus allen Tierhäuten gewinnen.

Am beliebtesten sind Kühe und Schweine. Aber auch Pferde, Hirsche oder auch Bären. Viele Wanderschuhe werden aus Leder hergestellt, doch Leder ist nicht gleich Leder. Jede Sorte hat ihre eigenen Eigenschaften und Vorteile. Doch alle Ledersorten haben eins gemeinsam, sie sind

  • atmungsaktiv
  • wasserdampfdurchlässig
  • feuchtigkeitsspeichernd
  • reißfest
  • dehnfähig und
  • verfügt über ein Rückstellvermögen

Rückverstellung bedeutet, das die Schuhe sich nach einer bestimmten Tragezeit dem Fuß perfekt anpassen. Somit werde sie zum idealen Begleiter für jeden Tag, besonders zum wandern sind sie geeignet. Leder kann man in alle möglichen Formen bringen, je nachdem was sich der Designer oder der Kunde vorstellt. Eine der beliebtesten Lederarten ist das Glattleder, dieses wird aber nur für Teilstücke des Wanderschuhs verwendet. Glattleder ist narbenseitig verarbeitet, dies bedeutet das die äußere Seite der Haut behandelt wurde. Besonders geeignet für Wanderschuhe sind Nubuk- und Veloursleder. Diese Lederart ist rau angeschliffen, meist nennt man sie auch Wildleder. Beim Nubukleder ist die äußere Seite der Haut recht fein und samtartig. Veloursleder ist die Innenseite des Leders und meist sehr weich und geschmeidig, so bietet diese Art von Leder einen gemütlichen Tragekomfort. Für die etwas teureren Modelle der Wanderschuhe wird Cordovan oder, auch Rossleder genannt, verwendet. Dieses Leder stammt von Pferden und hat die besondere Eigenschaft sehr geschmeidig und glanzvoll zu sein, es hat den Ruf fast ewig zu halten. Grade die Feinporigkeit, Weichheit und den erhöhten Fettanteil in, Gegensatz zu anderen Lederarten, machen das Cordovanleder zum perfekten Wanderschuhleder.

Für Liebhaber des Naturbelassenen Leder ist nur Fettleder und Fettnubuk zu empfehlen. Das Leder ist, wie der Name schon sagt, mit einem hohen Anteil an Fett und Wachs ausgestattet. Hierbei unterteilt man in gewachste/gefettete Glattleder und gefettete Nubukleder, auch Oilnubuk genannt. Beim Fettleder handelt es sich um naturbelassenes, farbgetränktes und nicht mit Farbe überdecktem Leder. Den edlen und gleichzeitig sehr natürlichen Look verdankt das Leder einem besonderen Gerbungsverfahren, die nur Meister ihres Fachs beherrschen. Bei dieser Lederart sollte man sich auch nicht durch Insektenstiche oder Dornenrisse im Material stören, denn dies zeigt nur die Echtheit und die Qualität des Leders.

Vor dem Wanderschuhkauf sollte man wissen für welches Gelände und Umgebung der Schuh gedacht sein soll. Für Bergtouren sollte man ein anderes Leder verwenden als für gemütliche Spaziergänge im Wald. Doch noch wichtig als das Einsatzgebiet, ist die Qualität. Dies ist meist schwer für Leihen zu erkennen, selbst manche Profis haben Probleme. Gutes Leder kann man meist schon beim anfassen bemerken, das Leder sollte weich und geschmeidig sein, und gleichmäßig dick. Das bedeutet nicht zu dünn, also empfindlich und nicht zu dick, also steif und klobig. Damit der Wanderschuh aber auch immer so perfekt sitzt und geschützt ist, sollte man ihn einer gewissen Pflege unterziehen.

Denn besonders Wanderschuhe müssen enorme Belastungen bestehen, wie Witterung, Schweiß, Druck, Reibung und noch vieles mehr. Grade in der Wildnis kann es zu Kratzern an Steinen oder an Rinde kommen. Meist muss man das Leder nur mit der geeigneten Schuhcreme behandeln. Doch manche Lederarten brauchen auch besondere Pflege. Durch die hinreichende Pflege bleibt der Schuh dann komfortabel, atmungsaktiv, temperaturausgleichend und Anpassungsfähig.